
Die beiden Brüder Coleman und Valene Connor leben seit langem gemeinsam in einem alten Bauernhaus in einem gottverlassenen Ort an der Westküste Irlands. Direkt nach der Beerdigung ihres Vaters, jemand hatte ihn erschossen, geht alles wieder seinen gewohnten Gang: sie streiten sich über Chips, Schnaps und Marienstatuen. Der an der Unbelehrbarkeit seiner Schäfchen, einem Haufen Mörder, Irrer und gewaltbereiter Schulmädchen, gescheiterte junge Gemeindepriester Welsh gesellt sich zu ihnen. Ihm gelingt es nur notdürftig, die abgrundtiefe Feindschaft der Brüder zu überbrücken. Die junge, schlagfertige Girleen bringt den ersehnten Nachschub an selbstgebranntem Schnaps in diese Welt aus Streit und Gleichgültigkeit. Als es einen weiteren Toten im Dorf gibt, fasst Welsh einen folgenschweren Entschluss, der Ereignisse in Gang setzt, die für die beiden Brüder vielleicht die Wende bringen könnten.
Der oscarprämierte Theater- und Drehbuchautor Martin McDonagh („Brügge sehen... und sterben?“) zeichnet in „The Lonesome West“ in einer unverwechselbaren Mischung aus Groteske und rabenschwarzen Humor ein düsteres Bild menschlichen Zusammenlebens.
| Regie | Niklas Korff |
| Ensemble | Sheila Bluhm Rune Jürgensen K Anatol Käbisch |