Über uns

Herzlich willkommen im Ernst Deutsch Theater!

Liebes Publikum, wir feiern 75 Jahre Ernst Deutsch Theater. Hurra. Wir wollen in dieser Spielzeit euch und uns feiern. Auch wenn sich unsere Welt momentan GANZ SCHÖN KAPUTT anfühlt. Genau deshalb glauben wir, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Wir wollen mit euch entdecken, was GANZ SCHÖN ist und was SCHÖN KAPUTT. Der berühmte Löwenzahn, der sich seinen Weg durch den Riss im Asphalt sucht, die Hoff nung, die aus der Verzweifl ung wächst. Wir wollen Diskurse anregen, wie eine Welt aussehen kann, in der ein Mit einander wieder in den Fokus rückt. Wir freuen uns ganz besonders, euch das neue EDT LABOR vorstellen zu können, welches ab dieser Saison PLATTFORM ablösen wird. Das EDT LABOR ist ein Kreationsraum für neue Impulse in der Hamburger Theaterszene mit thematischem Fokus auf die künstlerische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zeitgeschehen. Durch die enge Zusammenarbeit von professionellen Akteur*innen und jungen Stimmen entsteht im EDT LABOR eine nachhaltige Form der Nachwuchsförderung– ein kreatives Labor, in dem neue, relevante Stoff e entwickelt werden können. Die erarbeiteten Projekte, Stücke und Experi mente – egal ob schön oder kaputt oder beides – gipfeln in unserem neuen LABORFESTIVAL und bekommen so be sondere Sichtbarkeit. Wir laden euch herzlich ein, in eine neue Spielzeit mit uns zu gehen, in der wir das Schöne im Kaputten entdecken.

Ayla Yeginer und Daniel Schütter

Das Ernst Deutsch Theater

Das Ernst Deutsch Theater in Hamburg wurde 1951 von Friedrich Schütter und Weggefährt*innen als ›Das Junge Theater‹ gegründet. Erste Spielstätte war die historische Brücke in den Großen Bleichen, von dort ging es 1952 in die Neue Rabenstraße, 1956 in die Marschnerstraße und schließlich 1964 an die Mundsburg. Am traditionsreichen Standort des UFA-Palastes entwickelte sich schnell eine leistungsfähige Bühne, heute das größte Privattheater in Deutschland. 1973 wurde ›Das Junge Theater‹ zu Ehren von Ernst Deutsch in Ernst Deutsch Theater umbenannt.

Seit seiner Gründung ist das Ernst Deutsch Theater ein Forum für gesellschaftliche Auseinandersetzungen, eine Bühne für Nachwuchskünstler*innen, die hier gefördert werden, und ein Theater mit einem breit gefächerten Spielplan. Von 1995 bis 2025 ist Isabella Vértes-Schütter Intendantin des Hauses, das sie gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Jens-Peter Löwendorf leitete. Sie hat das Haus geöffnet und die Programmvielfalt kontinuierlich weiterentwickelt. 2003 wurde die Jugendsparte plattform gegründet und 2008 konnte eine zusätzliche Spielstätte für die Jugendsparte eröffnet werden: die PLATTFORM-Bühne. 

In der Spielzeit 2024 | 2025 ist Prof. John Neumeier mit dem künstlerischen Team des Bundesjugendballett Teil des Ernst Deutsch Theaters geworden und als Intendant und Geschäftsführer für die Compagnie und ihr Wirken verantwortlich. Im September 2025 haben Ayla Yeginer und Daniel Schütter die Intendanz des Hauses von Isabella Vértes-Schütter übernommen. 

Das Ernst Deutsch Theater wurde in den letzten Jahren u.a. mit dem Kinder- und Jugendkulturpreis, dem Nationalen Förderpreis ›Theater bewegt‹, dem Senator-Neumann-Preis, mehrfach mit dem Pegasus-Preis, dem Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares und dem Barbara Kisseler Theaterpreis sowie als ›Wegbereiter der Inklusion‹ ausgezeichnet.

An drei Spielorten erleben in jeder Theatersaison über 200.000 Besucherinnen und Besucher 400 Vorstellungen. Das Team des Ernst Deutsch Theaters mit 120 Mitarbeitenden im Theater und in den theatereigenen Werkstätten freut sich auf Ihren Besuch!
 

Unser Leitbild

Als Theater sind wir ein Forum für gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Mit unserem Programm laden wir unser Publikum dazu ein, über den Theaterbesuch hinaus aktuelle Diskussionen zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Wir sind eine Bühne für Nachwuchskünstler*innen und schaffen dadurch Zukunftsimpulse.

Wir setzen uns für eine vielfältige Gesellschaft, freie Kunst und freies Denken ein. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die durch rechte Ideologien in ihrem Tun und Sein eingeschränkt werden. Wir beziehen Stellung gegen verschiedene Diskriminierungsformen, die zu Ausgrenzung, Benachteiligung und Verletzung führen, dazu gehören unter anderem Rassismus, Antisemitismus und Sexismus. Wir stehen für Toleranz, Vielfalt und Respekt.

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