Über uns

Herzlich willkommen im Ernst Deutsch Theater!

Wir freuen uns, Sie als neues Intendanzteam im EDT zu begrüßen und Sie zu unserer neuen Spielzeit unter dem Motto: „Stimmt so, danke.“ herzlich einzuladen.

Die Welt gerät aus den Fugen - und wir sind mittendrin. Ein Gefühl, das wir gerade alle kennen und ein Gefühl, das einsam macht. Umso wichtiger sind Begegnungen. Denn Gedanken und Gefühle brauchen gemeinsame Räume, abseits der digitalen Medien, in einem realen Miteinander.

Das EDT ist so ein Ort der Begegnung. Ein Platz des Austauschs und der Verständigung, an dem wir gemeinsam Zeit verbringen und ins Gespräch kommen. Wir möchten ein Theater für viele sein und mit unseren Produktionen zu einer Gesellschaft beitragen, die es zu erreichen gilt: demokratisch, divers, gerecht und bunt. Eine Welt, über die wir sagen können: „Stimmt so, danke.“ 
Mit der neuen Spielzeit werden wir wortwörtlich das Haus öffnen und zu einem ganztägigen Begegnungsraum machen. Wir haben uns gefragt: „Wir haben so viel Platz, warum haben wir eigentlich nur abends geöffnet?“ In Zukunft können Sie schon tagsüber in unser neu gestaltetes Foyer kommen, um Kaffee zu trinken, zu arbeiten, Freunde zu treffen, Hausaufgaben zu machen oder einfach ein Buch zu lesen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Endecken unseres Programms, lernen Sie unser Ensemble kennen, das für Sie zukünftig im von uns entwickelten „Blockrepertoire-
System“ spielen wird. Dies ermöglicht, unsere Stücke im Wechsel und über einen längeren Zeitraum laufen zu lassen. Das bedeutet mehr Flexibilität für Sie und für
uns. Dazu kommt das erweiterte Programm unserer „plattform“ Bühne, welche ab sofort nicht nur Dreh- und Angelpunkt unseres umfangreichen Jugendprogramms
ist, sondern auch neuer Spielort für noch mehr spannende Theaterexperimente.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit
Ihnen!

Ayla Yeginer und Daniel Schütter

Das Ernst Deutsch Theater

Das Ernst Deutsch Theater in Hamburg wurde 1951 von Friedrich Schütter und Wolfgang Borchert als ›Das Junge Theater‹ gegründet. Erste Spielstätte war die historische Brücke in den Großen Bleichen, von dort ging es 1952 in die Neue Rabenstraße, 1956 in die Marschnerstraße und schließlich 1964 an die Mundsburg. Am traditionsreichen Standort des UFA-Palastes entwickelte sich schnell eine leistungsfähige Bühne, heute das größte Privattheater in Deutschland. 1973 wurde ›Das Junge Theater‹ zu Ehren von Ernst Deutsch in Ernst Deutsch Theater umbenannt.

Seit seiner Gründung ist das Ernst Deutsch Theater ein Forum für gesellschaftliche Auseinandersetzungen, eine Bühne für Nachwuchskünstler*innen, die hier gefördert werden, und ein Theater mit einem breit gefächerten Spielplan. Von 1995 bis 2025 ist Isabella Vértes-Schütter Intendantin des Hauses, dass sie gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Jens-Peter Löwendorf leitete. Sie hat das Haus geöffnet und die Programmvielfalt kontinuierlich weiterentwickelt. 2003 wurde die Jugendsparte plattform gegründet und 2008 konnte eine zusätzliche Spielstätte für die Jugendsparte eröffnet werden: die PLATTFORM-Bühne. 

In der Spielzeit 2024 | 2025 ist Prof. John Neumeier mit dem künstlerischen Team des Bundesjugendballett Teil des Ernst Deutsch Theaters geworden und als Intendant und Geschäftsführer für die Compagnie und ihr Wirken verantwortlich. Im September 2025 haben Ayla Yeginer und Daniel Schütter die Intendanz des Hauses von Isabella Vértes-Schütter übernommen. 

Das Ernst Deutsch Theater wurde in den letzten Jahren u.a. mit dem Kinder- und Jugendkulturpreis, dem Nationalen Förderpreis ›Theater bewegt‹, dem Senator-Neumann-Preis, mehrfach mit dem Pegasus-Preis und dem Rolf Mares Preis sowie als ›Wegbereiter der Inklusion‹ ausgezeichnet.

An drei Spielorten erleben in jeder Theatersaison über 200.000 Besucherinnen und Besucher 400 Vorstellungen. Das Team des Ernst Deutsch Theaters mit 120 Mitarbeitenden im Theater und in den theatereigenen Werkstätten freut sich auf Ihren Besuch!
 

Unser Leitbild

Als Theater sind wir ein Forum für gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Mit unserem Programm laden wir unser Publikum dazu ein, über den Theaterbesuch hinaus aktuelle Diskussionen zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Wir sind eine Bühne für Nachwuchskünstler*innen und schaffen dadurch Zukunftsimpulse.

Wir setzen uns für eine vielfältige Gesellschaft, freie Kunst und freies Denken ein. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die durch rechte Ideologien in ihrem Tun und Sein eingeschränkt werden. Wir beziehen Stellung gegen verschiedene Diskriminierungsformen, die zu Ausgrenzung, Benachteiligung und Verletzung führen, dazu gehören unter anderem Rassismus, Antisemitismus und Sexismus. Wir stehen für Toleranz, Vielfalt und Respekt.

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