PremiereDienstag 17.03.2020
19.00 Uhr
plattform-Bühne

Leitung Christian Gefert

Karten 10,00 €, ermäßigt 5,00 €Buchen
für 17.03.2020
Weitere Vorstellungen

[adore no truth]

Theatrales Philosophieren nach Theodor W. Adorno

»Es gibt kein richtiges Leben im falschen.«
Theodor W. Adorno, ›Minima Moralia‹

Leitung Christian Gefert
Assistenz Paula Leitenberger
Ausstattung Hannah Sopp
Mit Alina Baumbach, Janine Boldt, Ecem Dagarslan, Lino Goldbeck, Benjamin Jonas, Mathis Rempe

Über die Veranstaltung

In seinem Werk ›Minima Moralia‹ betont Adorno zum einen die besondere Bedeutung der menschlichen Urteilskraft, mit deren Hilfe wir das »richtige« Leben vom »falschen« unterscheiden können. Zum anderen beschreibt er anhand der philosophischen Analyse von Alltagsbeobachtungen, wie dominant dieses »falsche« Leben in einer Konsumgesellschaft ist – eine Gesellschaft, die uns bis ins Privateste bestimmt.

Adornos »Reflexionen aus dem beschädigten Leben« sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts nachgegangen und haben sie im Hinblick auf aktuelle Bezüge zu ihrem eigenen Leben untersucht. Dabei nutzten sie das Verfahren des theatralen Philosophierens zur Deutung des Textes, um ihre Ideen nicht nur in Diskussionen, sondern auch in selbst entworfenen Szenen auszudrücken. Entstanden ist so die experimentell-performative Deutung eines philosophischen Textes - eine Performance auf den Spuren Adornos, die zum Nachdenken, Mitdenken und anders Denken einlädt.  

Weitere Informationen

Im Anschluss an die Vorstellungen findet ein Publikumsgespräch statt.

Karten

10,00 €, ermäßigt 5,00 €, inkl. Garderobe und HVV

Dienstag 17.03.202019.00 UhrBuchen
Donnerstag 19.03.202019.00 UhrBuchen
Freitag 20.03.202019.00 UhrBuchen
Sonntag 05.04.202019.00 UhrBuchen
Montag 06.04.202019.00 UhrBuchen

Spielzeit 2019 | 2020

Wir treten mit unserem Spielzeitmotto VIELFALT für eine bunte Gesellschaft ein und laden unser Publikum ein, unser vielfältiges Angebot zu genießen, aktuelle Themen mit uns zu bewegen und andere Sichtweisen zu erfahren. Wir schaffen Raum, um Gefühle und Gedanken miteinander zu teilen, Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten zu entdecken und den Diskurs darüber, wie wir miteinander leben wollen, über den Theaterbesuch hinaus weiter zu entwickeln.

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