Maria Stuart

Friedrich Schiller

Donnerstag 18.01.2018 (Premiere) bis Sonntag 18.02.2018

Regie Mona Kraushaar 
Bühne
Katrin Kersten 
Kostüme
Wicke Naujoks 
Ensemble
Jele Brückner, Claudiu Mark Draghici, Wolf Gerlach, Dirk Ossig, Julia Richter, Frank Röder, Hartmut Schories, Daniel Schütter, Georgios Tsivanoglou

Über das Stück

Maria Stuart, Königin von Schottland, sucht Schutz bei Elisabeth, Königin von England. Diese fürchtet allerdings, Maria könnte Ansprüche auf den englischen Thron geltend machen und lässt sie verhaften. Elisabeth durchlebt die größte Krise ihrer Regentschaft, ein Mordanschlag bedroht ihr Leben, das Volk fordert den Kopf der blutsverwandten Königin. In einem umstrittenen Prozess wird Maria zum Tode verurteilt. Um ihre Rivalin loszuwerden, muss Elisabeth jetzt nur noch das Todesurteil unterzeichnen. Sie zögert. Lässt sie Maria am Leben, gefährdet diese ihre Herrschaft, lässt sie sie hinrichten, könnten ihr persönliche Motive unterstellt werden, denn beide Frauen lieben denselben Mann: Lord Leicester.

Über den Autor

Friedrich Schiller (1759-1805) stellt in seinem Königinnendrama von 1800 die Frage nach dem Verhältnis von Moral und Macht. Er verdichtet die Verstrickung seiner Figuren, gefangen in einem Netz von persönlichen Interessen und politischen Handlungszwängen, zu einem Politkrimi mit tragischem Ausgang. Mit der Titelheldin Maria Stuart und ihrer Antagonistin Elisabeth hat er zwei der größten Frauengestalten der Weltliteratur geschaffen.

Weitere Informationen

TheaterPlus
Die Vorstellung am Sonntag 11.02.2018 um 19.00 Uhr wird mit Gebärdensprachdolmetschern angeboten. Wir laden Sie außerdem eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Foyer zu einer Stückeinführung ein.

Podiumsdiskussion
Im Anschluss an die Vorstellung am Dienstag, 13.02. findet eine Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Universität Hamburg statt.

Aufführungsdauer 2 Stunden, 45 Minuten inkl. Pause

Karten

22,00 € bis 42,00 €, inkl. Garderobe und HVV, Ermäßigungen auf Anfrage

Julia Richter
(c) Max Lautenschläger Julia Richter
Jele Brückner
(c) Jeanne Degraa Jele Brückner

Spielzeit 2018 | 2019

Theater ist der Ort, an dem sich unser Leben spielerisch verdichtet. Unsere Geschichten zeigen ganz persönliche Lebensentwürfe, aber auch größere gesellschaftliche Zusammenhänge. Wie kein anderes Medium hat das Theater die Kraft, von uns Menschen zu erzählen. Wir laden alle dazu ein, sich diesen Ort zu eigen zu machen.

»Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.«
William Shakespeare

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