Double Bind – du bist anders als du denkst

Über die Veranstaltung

Schüler*innen machen eine Klassenfahrt ans Meer in ein Schloss. Sie wollen ein Stück schreiben. Allein. Ohne Lehrer*innen. Nur Frau Krusow ist dabei und schaut ab und zu nach ihnen. Aber eigentlich ist die überall und NIRGENDS. Es werden Themen für das mögliche Stück gesammelt, Figuren entwickelt, Szenen und Lieder geschrieben und geprobt – es wird sich besprochen, gestritten und vertragen. Und auf einmal treten die geschriebenen Figuren in Erscheinung, werden lebendig, fordern mehr Text und fordern ein Recht auf Eigenständigkeit und auf Leben. Für die Schüler*innen ist es wie ein Traum, aus dem man schnell aufwachen will, oder ist es Realität? Bald merken die Schüler*innen, dass die Figuren ihnen ähnlicher sind, als ihnen lieb ist. Sie verlieren die Kontrolle über ihre Figuren und über sich selbst: nach und nach zeigen alle ihr wahres, ihr anderes Gesicht.

Ein Stück über Sehnsüchte und Ängste, über Gruppenzugehörigkeit und Gruppenzwang, über Mobbing und dessen Folgen. Ein Stück, das zum Nachdenken anregt und ernste Themen mit Witz und Humor angeht, in der Inszenierung für die Stadtteilschule Hamburg-Mitte mit Liedern von Rihanna über Adrian Bujupi bis Chaka Khan. An diesem Theaterprojekt sind ca. 150 Schüler*innen aus 90 Ländern der Stadtteilschule Hamburg-Mitte beteiligt. Das Projekt unter der Regie von Hartmut Uhlemann ist jahrgangs- und kursübergreifend. Die Schüler*innen waren an der Auswahl des Stücks beteiligt und sind auf und hinter der Bühne in den Bereichen Schauspiel, Band und Chor sowie Bühnenbild und Video selbst aktiv.

Karten

3,00 €, inkl. Garderobe und HVV

Partner

Stadtteilschule Hamburg-Mitte

Spielzeit 2019 | 2020

Wir treten mit unserem Spielzeitmotto VIELFALT für eine bunte Gesellschaft ein und laden unser Publikum ein, unser vielfältiges Angebot zu genießen, aktuelle Themen mit uns zu bewegen und andere Sichtweisen zu erfahren. Wir schaffen Raum, um Gefühle und Gedanken miteinander zu teilen, Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten zu entdecken und den Diskurs darüber, wie wir miteinander leben wollen, über den Theaterbesuch hinaus weiter zu entwickeln.

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