Die zwölf Monate

nach Samuil Marschak

Über die Veranstaltung

Ein junges Mädchen wird von ihrer Stiefmutter in den Wald geschickt, um Holz zu holen. Dabei trifft es auf einen Soldaten der Königin, der ihr von einem seiner Vorfahren erzählt, wie jener in der Silvesternacht einmal allen zwölf Monaten begegnet sei. Er hilft ihr beim Reisig sammeln und berichtet über die Königin, die auch als Waise aufwächst und genauso alt wie das Mädchen ist. Die eigensinnige Königin wird von einer Professorin unterrichtet und terrorisiert ihre Umwelt. Aus einer Laune heraus fordert sie, dass man ihr noch in der Silvesternacht Schneeglöckchen bringen soll. Jedem, der einen Korb Schneeglöckchen bringt, verspricht sie einen Korb voller Gold. Auch die Stiefmutter und Stiefschwester des Mädchens hoffen auf das Gold und schicken das arme Mädchen, gleich nachdem es halb erfroren mit dem Holz aus dem Wald zurückkommt, wieder zum Schneeglöckchensammeln zurück in den eisigen Wald. Aber die zwölf Monate lassen das Mädchen nicht allein…

Das faszinierende Märchen nach der Erzählung des russischen Schriftstellers Samuil Marschak wird mit über 70 jungen TänzerInnen und SchauspielerInnen der Tanzbrücke Hamburg, unter der Leitung von Natalia Dergacheva, zur Musik von Pjotr Tschaikowsky, Georgi Swiridow, Johann Sebastian Bach und Frank Zappa auf die Bühne gebracht.

Weitere Informationen

Für große und kleine Menschen ab vier Jahren.

Karten

20,00 €, ermäßigt 10,00 €, inkl. Garderobe und HVV

Spielzeit 2018 | 2019

Theater ist der Ort, an dem sich unser Leben spielerisch verdichtet. Unsere Geschichten zeigen ganz persönliche Lebensentwürfe, aber auch größere gesellschaftliche Zusammenhänge. Wie kein anderes Medium hat das Theater die Kraft, von uns Menschen zu erzählen. Wir laden alle dazu ein, sich diesen Ort zu eigen zu machen.

»Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.«
William Shakespeare

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