Premiere Donnerstag 25.04.2019
19.30 Uhr
Hauptbühne

Regie Hartmut Uhlemann
Mit Sven Walser u.a.

Karten22,00 € bis 42,00 €

Demokratie

Michael Frayn

Donnerstag 25.04.2019 (Premiere) bis Samstag 25.05.2019

Regie Hartmut Uhlemann
Ausstattung Eva Humburg
Kostüme Sabine Birker
Ensemble Bruno Bachem, Frank Jordan, Carsten Klemm, Erik Schäffler, Jörg Seyer, Stephan A. Tölle, Frank Thomé, Sven Walser, Oliver Warsitz

Über das Stück

Bonn, 21. Oktober 1969: Nach 20 Jahren unangefochtener CDU-Regierung wird Willy Brandt zum ersten sozialdemokratischen Kanzler der Bundesrepublik gewählt. Er will »mehr Demokratie wagen« und forciert gegen massive Anfechtungen eine Ostpolitik, die den Grundstein dazu legt, dass 20 Jahre später »zusammen wächst, was zusammen gehört«. Als 1974 bekannt wird, dass sich mit Günter Guillaume in seiner aller engsten Umgebung ein Stasi-Spion eingenistet hat, tritt Brandt zurück. In ›Demokratie‹ werden Mechanismen politischer Macht sichtbar. Der schmale Grad zwischen Machterhaltung und Machtverfall ist für alle Protagonisten eine Zerreißprobe, die zu Verstrickungen und Deformationen führt. Gleichzeitig wird deutlich, wie fragil und verwundbar unsere parlamentarische Demokratie ist.

Über den Autor

Michael Frayn (*1933) ist einer der bedeutendsten britischen Dramatiker und Romanschriftsteller seiner Generation. Die Bandbreite seines Schaffens reicht von der turbulenten Backstagekomödie ›Der nackte Wahnsinn‹ bis zum philosophischen Wissenschaftsdrama ›Kopenhagen‹. Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor vermag er es, vor der Folie historischer Ereignisse, die Komplexität menschlicher Beziehungen darzustellen.

Weitere Informationen

Der Vorverkauft startet am 1. August 2018.

Karten

22,00 € bis 42,00 €, inkl. Garderobe und HVV, Ermäßigungen auf Anfrage

Sven Walser
(c) Henrik Pfeifer Sven Walser
Erik Schäffler
(c) Thomas Leidig Erik Schäffler
Stephan A. Tölle
(c) Sonja Tobias Stephan A. Tölle
Frank Jordan
(c) Heinrich Cuipers Frank Jordan

Spielzeit 2018 | 2019

Theater ist der Ort, an dem sich unser Leben spielerisch verdichtet. Unsere Geschichten zeigen ganz persönliche Lebensentwürfe, aber auch größere gesellschaftliche Zusammenhänge. Wie kein anderes Medium hat das Theater die Kraft, von uns Menschen zu erzählen. Wir laden alle dazu ein, sich diesen Ort zu eigen zu machen.

»Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.«
William Shakespeare

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