Die Jungfrau von Orleans
Jugendgroßprojekt frei nach Schiller Samstag 26.02.2011, 20.00 Uhr Hauptbühne Eintritt: 10,- / ermäßigt 5,-
Visionen sorgen seit jeher dafür, dass sich das Leben der Menschen stetig wandelt und weiterentwickelt. Gerade in Krisenzeiten schaffen sie Hoffnung und den Glauben an bessere Tage. Schillers furchtloses Bauernmädchen Johanna gehört zu den visionärsten und gleichzeitig diskussionswürdigsten Figuren der Dramenliteratur. Unabhängig von Moralvorstellungen und Konventionen ihrer Zeit, gibt sie sich ganz ihrer Vision hin und ist bereit, diese bis aufs Äußerste zu verteidigen. Wir setzen uns mit der unbedingten Hingabe an eine Vision auseinander, stellen dabei aber auch die Frage, wohin ein so bedingungsloser Glaube führen kann - zwischen der schillerschen Apotheose und der Stigmatisierung und Verbrennung als Ketzerin, dem Schicksal der historischen Jeanne d’Arc, scheint vieles möglich.
Der Jugendclub Schauspiel erzählt Johannas Geschichte und vier Hamburger Schulklassen beleuchten, unter der Leitung jeweils eines Künstlers, Hintergründe und Facetten der im Schillerschen Text beschriebenen Situationen. Regisseur Martin Kreidt und Kostümbildnerin Leonie Sens führen die Projektgruppen zu einer Gesamtinszenierung zusammen.
Regie und Gesamtkonzeption: Martin Kreidt Kostüme: Leonie Sens Regieassistenz: Fabienne Steiner Kostümassistenz: Lisa Laackmann
Beteiligte Projektgruppen:
Performancetheater | Leitung: Gesche Lundbeck Mit SchülerInnen der Schule Richard-Linde-Weg
Neue Musik | Leitung: Burkhard Friedrich Mit SchülerInnen des Gymnasiums Oberalster
Tanz | Leitung: Malin Costello Mit SchülerInnen des Gymnasiums Bornbrook
Bildende Kunst | Leitung: Dagmar Rauwald Mit SchülerInnen der Gesamtschule Finkenwerder
Jugendclub Schauspiel Leitung: Martin Kreidt
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