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von Lionel Goldstein Regie: Felix Prader Ausstattung: Werner Hutterli mit Uwe Friedrichsen 19.04. bis 25.05.2012 Joe Halpern steht einsam am Grab seiner Frau. Mehr als fünfzig Jahre war er mit Florence verheiratet. Ein Fremder tritt mit einem Blumenstrauß hinzu, stellt sich als Dennis Johnson vor und konfrontiert ihn damit, er hätte in jungen Jahren eine Liebesbeziehung mit der Verstorbenen gehabt. Bei einem weiteren Treffen erfährt Halpern, dass die Verbindung der beiden, wenn auch rein platonisch, bis zu Florence Tod andauerte. Themen wie Kunst und Politik, die in seiner Ehe nie eine Rolle spielten, hat sie mit dem Anderen geteilt. Er ist tief verletzt, fühlt sich hintergangen. Seine Wut richtet sich gegen den unbekannten Nebenbuhler, durch den er eine völlig andere Seite seiner Frau kennenlernen muss. Auch Johnson erfährt über Florence Dinge, die für ihn schmerzhaft sind. Zwischen den beiden Männern, die so unterschiedlich sind, entwickelt sich ein heftiger Streit. Aber nach und nach fangen sie an zu begreifen, dass die Erinnerung an die geliebte Frau sie verbindet und nicht trennt.
Lionel Goldstein (*1935) wächst im jüdisch-orthodox geprägten Londoner Stadtteil Stamford Hill auf. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit Gelegenheitsjobs, bis er 1979 sein erstes Drehbuch für eine Fernsehserie bei der BBC unterbringt. ›Halpern & Johnson‹, ursprünglich eine Fernsehproduktion mit Laurence Olivier und Jackie Gleason, entsteht 1982. Seine eigene Theateradaption inszeniert er 1984 im Londoner West End. Das Stück wird ein Welterfolg. |
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