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DIE PHYSIKER
von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Wolf-Dietrich Sprenger Ausstattung: Achim Römer Musik: Christoph Iacono
mit Karen Friesicke, Konstantin Graudus, Johanna Freyja lacono-Sembritzki, Cornelia Kempers, Jessica Kosmalla, Ben Münchow, Pascal Pawlowski, Günter Schaupp, Hartmut Schories, Ralph Sporleder, Christoph Tomanek, Oliver Warsitz u.a.
25.08. bis 24.09.2011
In einem Privatsanatorium leben unter Aufsicht von Frau Dr. von Zahnd drei verrückte Physiker: Ernst Heinrich Ernesti, der sich für Einstein hält, Georg Beutler, der meint, Newton zu sein, und Johann Wilhelm Möbius, dem regelmäßig König Salomon erscheint. Bereits zum zweiten Mal ist hier eine Krankenschwester erdrosselt aufgefunden worden. Die mysteriösen Morde soll Inspektor Voss aufklären. Ihm stellen sich viele Fragen: Ist der Wahnsinn der drei Physiker nur gespielt? Verbergen die drei ein Geheimnis? Im Laufe des Stückes wird klar, dass Möbius eine ebenso epochale wie für die gesamte Menschheit bedrohliche Entdeckung gemacht hat. Aus Verantwortungsbewusstsein hat er aber sämtliche Manuskripte seiner Weltformel vernichtet und sich bewusst in die Psychiatrie begeben. Das Stück stellt kongenial und höchst aktuell die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft in unserer ausschließlich auf ökonomische Verwertbarkeit fixierten, globalen Welt.
Friedrich Dürrenmatt (1921-1990) schreibt mit ›Die Physiker‹ (1962) eine Tragikomödie, die weltweit Theatererfolge feiert. In seinem Werk sind die Menschen in Konfliktsituationen verstrickt, die sie in einer Welt ohne Moral zu tragischen Entscheidungen zwingen. Nur die bis ins Groteske verzerrte Komödie bietet für ihn die notwendige Distanz, um das Weltgeschehen angemessen zu erfassen.
Eintritt von 18,00 bis 34,00 € / Ermäßigungen auf Anfrage
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