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von Samuel Beckett Regie: Gerd Heinz mit Charles Brauer, Uwe Friedrichsen, Werner Rehm, Benjamin Utzerath und Meo Wulf. 22.04. bis 28.05.2010 Eine karge Landschaft ist der Schauplatz von ›Warten auf Godot‹. Wladimir und Estragon, zwei Gestalten unbekannter Herkunft sind auf der Suche. Landstreicher vielleicht, Flüchtlinge gar, Wartende auf jeden Fall. Die Zeit wird ausgefüllt mit Erinnerungen an eine zweifellos bessere Vergangenheit. Sie reden, weil sie nicht schweigen können, spielen sich Gefühle vor, die sie nicht mehr empfinden. Das Warten kreist in einer Art Endlosschleife und gebiert weder Erkenntnis, noch Sinn. Sie warten auf Godot. Das Stück, ein Klassiker der Moderne, ist ein Konzentrat des Bleibens, des Verharrens, des ewigen Scheiterns und dennoch sehnsüchtig Weitermachens. Samuel Beckett (1906-1989), der irische Nobelpreisträger, erschafft in seinem bedeutendsten Werk, ›Warten auf Godot‹, mit Wladimir und Estragon zwei Helden, denen die Welt als Ganzes verloren gegangen ist. Sie stehen für das Empfinden, dass vertraute Erklärungsmuster und Deutungsversuche angesichts der Komplexität unserer Welt, nicht mehr greifen. Aufführungsdauer: 2,5 Stunden, inklusive eine Pause |
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