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von Wajdi Mouawad Regie: Albert Lang 11.03. bis 16.04.2010 Nawal hinterlässt ein rätselhaftes Testament. Ihr Freund und Anwalt Hermile ist mit der Testamentsvollstreckung beauftragt. Sie hinterlässt ihrer Tochter Jeanne einen Brief, den sie dem tot geglaubten Vater überbringen soll. Ihr Zwillingsbruder Simon erhält ein Schriftstück, das an einen Bruder gerichtet ist, von dessen Existenz die Kinder bisher nichts wussten. Jetzt beginnt eine Reise in das Ursprungsland ihrer Mutter, in den vom Bürgerkrieg zerstörten Nahen Osten. Eine Reise bestimmt von der Sehnsucht, die eigene Herkunft zu entschlüsseln. Je tiefer sie graben, desto furchtbarer werden die Geheimnisse, auf die sie stoßen. Sie entdecken die Geschichte ihrer Existenz, erfahren vom Scheitern einer großen Liebe und werden mit einer Wahrheit konfrontiert, die ihr Leben zutiefst verändert. Wajdi Mouawad (*1968) wurde im Libanon geboren, seine Familie floh vor dem Bürgerkrieg nach Frankreich und übersiedelte später nach Kanada. Er lebt als Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur in Montreal und inszeniert weltweit. ›Verbrennungen‹ ist der zweite Teil einer Tetralogie, deren Text im Laufe der Proben gemeinsam mit den Schauspielern entwickelt wurde. Er sagt über ›Verbrennungen‹: »Es ist ein Stück über den Versuch, in einer unmenschlichen Situation sein Versprechen als Mensch zu halten.« |
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