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Jugendgroßprojekt frei nach Kleist Samstag, 25.02.2012um 20.00 Uhr I Hauptbühne Realität verstehen wir normalerweise als die objektive Wahrnehmung unserer Umwelt. Damit ist sie klar von der Traumwelt abgegrenzt. Verschwimmen bei einer Person Realität und Traum, stößt sie in ihrem Umfeld schnell auf Unverständnis, da eine solche Vermischung oft bedeutet, dass Gewohnheiten, Meinungen, Vorstellungen von sich selbst und anderen neu überprüft werden müssen. In Kleists »Käthchen von Heilbronn« geht es um genau diesen Konflikt zwischen gesellschaftlichen Konventionen und einem Traumszenario, das zu Käthchens eigener Realität wird. Sie träumt, dass sie einen Grafen heiraten wird. Als sie ihm tatsächlich begegnet, erkennt Käthchen, dass ihr Traum Verheißung war und verfolgt den Grafen von da an. Ihre Überzeugung, dass sie ihn schließlich heiraten wird, verteidigt sie gegen alle gesellschaftlichen Regeln und trotz der Verachtung, die ihr entgegenschlägt. Der Jugendclub Schauspiel und die vier Projektgruppen erzählen die Geschichte Käthchens und untersuchen die verschiedenen Bedeutungen und Interpretationsmöglichkeiten der Traumthematik. Dabei stoßen sie auch auf die Frage nach der eigenen Realität. Regisseur Martin Kreidt und Kostümbildnerin Leonie Sens führen die Projektgruppen zu einer Gesamtinszenierung zusammen. Regie und Konzeption: Martin Kreidt Beteiligte Projektgruppen: Performancetheater Tanz Bildende Kunst Neue Musik Jugendclub Schauspiel |
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